Anderes Wort für Renaissance?
Folgende Synonyme für Renaissance sind uns bekannt
- Universalgenie
- Allkünstler
- Polyidealer (wird selten verwendet, aber genau ergibt sich die Definition)
- Allzweckmann
- Renaissance-Held
- Universalist
- Kultureller Vielseitiger
- Generalist
- Polymath (selten verwendeter Begriff in deutschsprachigen Kontexten, oft verwendet in angelsächsischen)
- Vielschreiter
- Universalität
- Multitalent
- Allwissender
- Überzeugender Gelehrter
- Menschenfürsorge
- Hinweis: Einige dieser Wörter sind in bestimmten Kontexten oder im Englischen verbreiteter als im Deutschen.
Bitte beachte, dass die Verwendung eines dieser Synonyme je nach Kontext variieren kann, da sie in verschiedenen Situationen leicht unterschiedliche Bedeutungen haben können.
Ähnliche Wörter
- Renaissancemensch
- bedeutende Leistungen | demokratische Errungenschaften | die großen wissenschaftlichen Errungenschaften der Renaissance
- Motiv | ein beliebtes Bildmotiv der Renaissancemalerei | Socken mit Zeichentrickmotiven
- die Fortsetzung von etw. sein | Um an das vorher Gesagte anzuknüpfen, … | Die Diskussionsrunden sollen an den Vortrag vom Vormittag anknüpfen. | Die Renaissance schloss an das Mittelalter an. | Das Treffen war die Fortsetzung früherer Gespräche.
- gegeben | nicht aufgeführt | ein Theaterstück aufführen | Vorführungen im Stil der Renaissance darbieten | die Rolle des König Lear spielen
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Schreibweise
Renaissance
Das Wort vorlesen lassen:Erklärung für Renaissance
Renaissance (IPA: [ʁənɛˈsɑ̃ːs], ; das französische Wort für „Wiedergeburt“) bezeichnet eine sich über drei Jahrhunderte erstreckende europäische Kulturepoche in der Zeit des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit. Kennzeichnend war die Wiederbelebung der kulturellen Leistungen der griechischen und römischen Antike, die zu Maßstäben für daran anknüpfende Renaissance-Werke von Gelehrten und Künstlern wurden. Bahnbrechende neue Perspektiven ergaben sich gegenüber dem Mittelalter insbesondere für das Menschenbild, für die Literatur, die Bildhauerei, die Malerei und die Architektur. Die Epochenbezeichnung selbst gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert.
Als Kernzeitraum der Renaissance wird in der Kunstgeschichte das 15. (Quattrocento) und 16. Jahrhundert (Cinquecento) angesehen. Die zeitliche Ausgedehntheit der Renaissance-Ära, die von den rivalisierenden norditalienischen Stadtrepubliken auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches (Reichsitalien) ausging, erklärt sich nicht zuletzt aus der zeitverschobenen Ausbreitung – mit jeweils unterschiedlichen Ausprägungen – in den Ländern nördlich der Alpen. Der – von Ostasien abgesehen – dort zuerst entstandene Buchdruck mit beweglichen Lettern gilt als bedeutendste Errungenschaft in der Technik in der Renaissance. Dabei wird der Epochenbegriff der Renaissance im protestantischen Norden Europas von dem der Reformation überlagert. Die Spätrenaissance wird auch als Manierismus bezeichnet und wurde Anfang des 17. Jahrhunderts in Italien durch den Barock abgelöst.
Zu Wegbereitern der Renaissance wurden humanistische Gelehrte, welche die Erschließung antiker Schriften, Literatur und sonstiger Quellen für ihre Gegenwart betrieben, weil sie darin orientierende Leitbilder sahen, an die es anzuknüpfen galt. Daraus entstand ein humanistisches Bildungsprogramm, das zur optimalen Entfaltung auf eine Verbindung von Wissen und tugendhafter Betätigung setzte oder auf ein der Erforschung und Erkenntnis gewidmetes kontemplatives Dasein – je nach individuellen Möglichkeiten und gesellschaftspolitischer Konstellation. Charakteristisch für das Menschenbild in der Renaissance wurde die Vielfalt der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Im Zentrum der humanistischen Reflexionen stand der Mensch mit seiner Sprache und Geschichte.
Auf literarischem Gebiet erstreckt sich die Spannweite der Renaissance etwa von Dante Alighieris Göttlicher Komödie bis zu William Shakespeares Werken. Als herausragende Bildhauer bekannt sind beispielsweise Donatello, Michelangelo und Tilman Riemenschneider. Neu entwickeltes Gestaltungsmittel in der Malerei war die Verwendung der Zentralperspektive. Zu den bedeutendsten Malern der Renaissance gehören Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael, Tizian und Albrecht Dürer. Große Namen in der Renaissance-Architektur sind insbesondere Filippo Brunelleschi, Leon Battista Alberti und Andrea Palladio. Als politischer Theoretiker von überzeitlicher Bedeutung ragt Niccolò Machiavelli heraus, als weithin kommunizierender zeitkritischer Denker Erasmus von Rotterdam. In der Musik verbindet man die Epoche vor allem mit verstärkter Mehrstimmigkeit und neuer Harmonie etwa bei Orlando di Lasso.
Quelle: wikipedia.org
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