Anderes Wort für Halbduplexbetrieb?
Synonym für Halbduplexbetrieb?
Schreibweise Halbduplexbetrieb?
Folgende Synonyme für Halbduplexbetrieb sind uns bekannt
- Teilduplex
- Mischbetrieb
- Teilzeitbetrieb
- Wechselbetrieb
- Halbzeithalbwertsverhältnis
- Hybridmodell
- Gemischter Betrieb
- Schichtsystem
- Halbdienstverfassung
- Miteinanderleben und Miteinarbeiten
- Halbzeitbetrieb
- Flexibler Betrieb
- Doppelschichtbetrieb (nicht genau gleich, aber ähnlich)
- Wechselmodell
- Bürorhythmus (weniger fachsprachlich)
- Hinweis: Einige dieser Synonyme mögen nicht genau das gleiche Bedeutung haben wie "Halbduplexbetrieb", aber sie beschreiben dennoch einen Betrieb, bei dem ein Teil der Belegschaft zu verschiedenen Zeiten arbeitet.
Bitte beachte, dass die Verwendung eines dieser Synonyme je nach Kontext variieren kann, da sie in verschiedenen Situationen leicht unterschiedliche Bedeutungen haben können.
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Schreibweise
Halbduplexbetrieb
Das Wort vorlesen lassen:Erklärung für Halbduplexbetrieb
Als Duplex bzw. bidirektionale Übertragung ("Zweiweg / Mehrweg") bezeichnet man in der Kommunikationstechnik die Richtungsunabhängigkeit eines Kommunikationskanals. Das Gegenteil ist Simplex bzw. unidirektionale Übertragung ("Einweg"), diese lässt die Transmission nur aus einer Richtung zu (z. B. Datendiode; Analogie zu Diode, Rückschlagventil, einfachwirkender Zylinder).
Die in der DIN 44302 beschriebenen deutschen Begriffe sind nicht gebräuchlich:
einseitige Datenübermittlung (one-way communication)
wechselseitige Datenübermittlung (half duplex transmission, two-way alternate communication)
beidseitige Datenübermittlung (both-way communication, two-way simultaneous communication)
Wechselbetrieb (half duplex transmission)
Gegenbetrieb (duplex transmission)Beim Funk (z. B. BOS-Funk, Seefunk) findet die Bezeichnung Gegensprechen für Duplex- bzw. Wechselsprechen für Halbduplex-Betrieb Verwendung.
Werden Informationstransfers in beide Richtungen auf demselben Medium vorgenommen, müssen die Informationen durch Duplex-Verfahren zusammengeführt und getrennt werden.
Einige praktische Beispiele:
In der analogen Telefonie ist die Gabelschaltung für die Zusammenführung und Trennung der Sprachsignale in beiden Richtungen zuständig.
Zeitduplex (engl. time division duplex, TDD) wird z. B. bei DECT-Telefonen angewendet. Hierbei nutzen Sende- und Empfangskanal die gleiche Frequenz, sind aber zeitlich voneinander getrennt. Die Informationen werden mit Hilfe eines festgelegten Zeitgebers in kurzen Sequenzen zeitversetzt übertragen. Durch die Digitalisierung des Sprachsignals können die Sprachsignale in Blöcke zusammengefasst übertragen werden. Trotzdem besteht auf der analogen Ebene eine kontinuierliche Sprechverbindung in beiden Richtungen. Ein weiteres Beispiel für TDD ist das bei Telefonanlagen verwendete Ping-Pong-Verfahren, das auch als Up0 bezeichnet wird.
Frequenzduplex (engl. frequency division duplex, FDD) bedeutet, die Informationen für jede Richtung mit Hilfe einer anderen Trägerfrequenz zu übertragen (vgl. Bandlage). Dies kann mit einer Duplexweiche technisch realisiert werden. Es ermöglicht, dass ein Gerät gleichzeitig senden und empfangen kann. Frequenzduplex ist für historische, analoge Verfahren zur Funktelefonie, z. B. im A-Netz, B-Netz und C-Netz in Deutschland typisch. In der Satellitenkommunikation wird nach Uplink- und Downlink-Frequenz unterschieden, die sogar in unterschiedlichen Frequenzbändern liegen können. Beim Amateurfunk bezeichnet man es als „Split-Verkehr“, wenn Senden und Empfangen anders als üblich auf verschiedenen Frequenzen (aber im gleichen Amateurfunkband) erfolgt(BE208). So kann etwa eine selten zu hörende Amateurfunkstation, die gleichzeitig durch viele andere gerufen wird (pile up(BE202)), darauf hinweisen, dass sie in einem Frequenzbereich oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz nach ihnen hören will(BE204). Auch Relaisstationen senden, um Rückkopplung zu vermeiden, nicht auf ihrer Empfangsfrequenz, sondern üblicherweise auf einer höheren. Die Differenz wird als „Ablage“ bezeichnet und kann nach Frequenzbereich standardisiert sein, so sind im 2-Meter-Band 600 kHz üblich., S. 8 Eine Feinabstimmung der Empfangsfrequenz, ohne die Sendefrequenz zu ändern, ist nicht mehr unbedingt Frequenzduplex in dem Sinne, dass beides gleichzeitig genutzt werden kann, kommt aber im Amateurfunk ebenfalls vor. Die Vorrichtung dafür wird Receiver Incremental Tuning (RIT), Clarifier oder Telegrafieüberlagerer genannt., S. 284
Codeduplex (engl. code division duplex, CDD) hier werden die Informationen für jede Richtung durch unterschiedliche Spreizcodes codiert und können so zur selben Zeit auf der gleichen Frequenz übertragen werden.Im Mobilfunk wird heute meist eine Kombination aus Zeit- und Frequenzduplex eingesetzt. Der mobile Teilnehmer sendet z. B. auf der „Uplink-Frequenz“ 890 MHz in Zeitschlitz 1 und empfängt auf der „Downlink-Frequenz“ 935 MHz zeitversetzt auf Zeitschlitz 5.
Quelle: wikipedia.org
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